Grundschulen

Grundschulen

Grundlegendes:

  • Jede Klasse wird von zwei Trainern betreut.
  • Theoretischer Input und praktische, erfahrbare Übungen wechseln sich in allen Kursen ab.

Kurse für Grundschulen

Teamtraining, Selbstbewusstsein, Integration

Verbundenheit, ein Wir-Gefühl und die Sicherheit, so wie man ist, angenommen zu werden, erschaffen ein Klassenklima, in dem entspanntes, freudiges (Miteinander-) Lernen möglich ist. Dafür ist jede/r Einzelne wichtig. Das heißt nicht, dass jeder mit jedem befreundet sein muss. Ein respektvoller Umgang ist auch dann möglich, wenn man manche Mitschüler weniger sympathisch findet.

Es geht um das Verständnis, dass Vielfalt das Leben bunt und spannend macht, dass Andersartigkeit (in Aussehen, Empfinden, Talenten, Vorlieben usw.) eben nicht gleich, wohl aber gleichwertig ist. Wenn die Kinder den Fokus statt auf das Trennende auf das Gemeinsame legen, können sie Individualität als Bereicherung begreifen und einen respektvollen Umgang miteinander kultivieren.

  • Warum ist jede/r wichtig?
  • Wie wird aus vielen Ichs ein Wir?
  • Was macht ein Team aus?
  • Wodurch wird eine Gemeinschaft zusammengehalten?
  • Was kann ich von meinen Klassenkameraden lernen, was kann ich beitragen?

Teamtraining, Konfliktlösung, Gewaltprävention, Integration

Dieses Programm ist ein Angebot für Klassen, in denen Mobbing bereits ein Thema ist. Wir orientieren uns an den Grundgedanken des Workshops „Stark im Team“, üben allerdings verstärkt Einfühlungsvermögen und Wahrnehmungserweiterung durch Perspektivenwechsel.

Die Kinder können z.B. entdecken, dass Verhaltensweisen, die für den einen lustig sind, einen anderen verletzen und demütigen. Mit Hilfe von Rollenspielen versetzen sich die SchülerInnen in die Lage von anderen (Täter, Opfer, Mitläufer, etc.) und bekommen so die Möglichkeit, sich in alle Positionen einzufühlen. Es geht nicht um Anklage, sondern um Verständnis und Alternativen. Gemeinsam suchen wir nach möglichen Ursachen und Lösungen.

  • Wo fängt Gewalt an?
  • Wie wird sie subjektiv wahrgenommen?
  • Wann läuft das Fass über und was passiert dann….?
  • Wie können Täter- / Opfer- /Mitläufer-Rollen abgelegt werden?
  • Wie kann ein Gemeinschaftsgefühl aufgebaut werden und Integration gelingen
Optimal wird dieser Workshop an 2 - 3 Vormittagen gehalten.

Selbstbehauptung, Gewaltprävention, Sozialkompetenz

In diesem Selbstbehauptungsworkshop geht es um Grenzen – die eigenen und die der Mitschüler. Wir erarbeiten, dass jeder Mensch unterschiedliche physische und emotionale Grenzen hat und wie sinnvoll es ist, diese zu respektieren.

Wir üben in Rollenspielen und mit Körperübungen, die eigenen Grenzen rechtzeitig zu erkennen und dann den Mut aufzubringen, diese Grenzen klar und freundlich zu setzen. Genauso wichtig ist die Fähigkeit, Grenzen von anderen zu akzeptieren, möglichst ohne sich angegriffen oder abgewertet zu fühlen. Schließlich überlegen wir zusammen, wie/wo man sich Hilfe holen kann, wenn Grenzen trotzdem überschritten werden.

  • Was bedeutet, eine Grenze zu haben?
  • Warum ist es sinnvoll, meine Grenzen zu kennen?
  • Wie erkenne ich meine Grenzen und wie die von anderen?
  • Wie kann ich meine Grenze bestimmt, aber friedlich setzen?

Stressbewältigung, Entspannung, Gesundheitsvorsorge

Wenn viele Kinder auf engem Raum zusammen sind, ist es naturgemäß oft laut. Zudem können Leistungsanforderungen, eigene Erwartungen, Alltagsthemen aus Elternhaus und Freizeit (zu) schnell schon bei den Jüngeren zu Stress führen. Trotz aller Bemühungen von Lehrern und Eltern ist dies nicht immer zu verhindern.

Leicht zu erlernen sind jedoch Methoden, mit Stress umzugehen und selbst für Entspannung zu sorgen. Momente der Entspannung können auch im Schulalltag Platz finden. Wir üben Körperwahrnehmung, Achtsamkeit, aktive und ruhige Entspannungsmethoden und geben Tipps für Zuhause.

  • Was ist Stress?
  • Wie wirkt sich Stress auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit aus?
  • Welche Möglichkeiten zur Entspannung gibt es vor/während/nach der Schule?
Dieser Workshop ist auf Wunsch auch für das Lehrerkollegium buchbar.

Selbstbehauptung, Ausgeglichenheit, Sozialkompetenz

Es wird leichter, mit den eigenen Gefühlen umzugehen, wenn man sie benennen kann und versteht, was gerade passiert. Außerdem hilft es, zu erkennen, dass Gefühle, auch die unangenehmeren, völlig normal sind. Jeder hat vor irgendetwas Angst, jeder ist mal traurig, wütend oder überfordert.

Je eher Kinder lernen, mit diesen Gefühlen auf eine gesunde Art umzugehen – sie weder zu unterdrücken noch sich in ihnen zu verlieren – umso selbstbewusster und selbstsicherer gehen sie durchs Leben, umso friedlicher lebt und arbeitet es sich in der Klassengemeinschaft.

  • Welche Gefühle gibt es?
  • Wie kann ich sie unterscheiden?
  • Woran kann ich erkennen, wie sich meine Mitschüler fühlen?
  • Wie gehe ich gesund mit meinen Gefühlen um?